Veröffentlicht am 20. März 2025
Queen mit jedem Zug – Business-Schach
When I started building my business, I realized something important very quickly: in the modern world, the winner is not the person who simply works more. The winner is the person who knows how to think strategically, build the right position, and understand how people perceive value.
That is exactly what lies at the core of Queen With Every Move – Business Chess

Ich habe dieses Buch geschrieben, weil ich sehe, wie viele Frauen Talent, Ideen und Potenzial haben und sich trotzdem oft im Chaos ständiger Sichtbarkeit, Vergleiche, Algorithmen und dem Gefühl verlieren, immer noch mehr tun zu müssen. Doch die Wahrheit ist: Ein starkes Business entsteht nicht durch chaotisches Handeln. Es entsteht durch Positionierung, Klarheit und konsequente strategische Schritte.
Im Business ist es wie im Schach: Jeder Zug schafft die nächste Position. Die Art, wie du kommunizierst, wie deine Präsenz wirkt, welche Entscheidungen du triffst und wie du dich im Markt positionierst — all das prägt, wie Menschen dich und deinen Wert wahrnehmen. Deshalb ist dieses Buch nicht einfach ein Buch über Marketing oder Personal Branding. Es ist ein Buch über strategisches Denken in der modernen Geschäftswelt.
Ich spreche über Themen wie Positionierung, Wahrnehmung, Vertrauensaufbau, langfristigen Wert, Leadership-Präsenz und ein Geschäftsmodell, das nicht von ständigem Chaos abhängig ist. Denn ich glaube, dass nachhaltiges Wachstum dann entsteht, wenn das Business beginnt, im Einklang mit deiner Vision zu arbeiten — und nicht nur unter dem Druck des Marktes.
Für mich sind die stärksten Frauen im Business nicht diejenigen, die versuchen, überall präsent zu sein. Es sind die Frauen, die ihren Wert verstehen, ihre eigene Position aufbauen und mehrere Züge vorausdenken können. Frauen, die nicht der Aufmerksamkeit hinterherlaufen, sondern Einfluss aufbauen. Sie konkurrieren nicht laut, sondern schaffen einen Raum, in dem Menschen beginnen, sie auf natürliche Weise wahrzunehmen und aktiv nach ihnen zu suchen.
Dieses Buch ist eine Einladung, dein Business anders zu betrachten — nicht als ständiges Rennen, sondern als ein Spiel aus Strategie, Präsenz und langfristigen Entscheidungen. Denn wenn du beginnst, bewusster über jeden deiner Schritte nachzudenken, baust du nicht nur ein Business auf. Du baust eine Position auf.
Als ich begann, mein eigenes Business aufzubauen, wurde mir etwas klar, das selten ehrlich genug ausgesprochen wird: Die meisten Menschen verlieren nicht, weil ihnen Potenzial fehlt. Sie verlieren, weil sie ohne Position spielen. Sie treten in den Markt ein, ohne ein klares Verständnis dafür zu haben, wofür sie stehen, welchen Wert sie schaffen und wie sie wahrgenommen werden wollen. Im Schach ist das der Moment, in dem du deine Figuren bewegst, ohne das Brett zu kontrollieren. Es sieht nach Handlung aus, aber in Wirklichkeit verlierst du Raum, Zeit und Kraft.
Genau das hat mich dazu gebracht, Queen With Every Move – Business Chess zu schreiben. Nicht als Motivationsbuch, sondern als ein tieferes Gespräch über die Strategie hinter modernem Business und darüber, wie Frauen Präsenz, Einfluss und Wert aufbauen. Denn in der heutigen Umgebung reicht es nicht mehr aus, einfach nur gut in dem zu sein, was man tut. Der Markt ist laut. Aufmerksamkeit ist kurz. Wettbewerb ist überall. Und in einer solchen Umgebung gewinnt nicht diejenige, die die meisten Züge macht, sondern diejenige, die Positionierung versteht.

Im Schach gibt es die Idee, dass man bereits zu Beginn der Partie die Kontrolle über das Zentrum vorbereitet. Nicht, weil das Zentrum gut aussieht, sondern weil dort der Einfluss über das gesamte Brett beginnt. Dasselbe gilt im Business. Wenn du kein starkes Fundament aufbaust — eine klare Botschaft, die richtige Wahrnehmung, Vertrauen und einen verständlichen Wert — beginnst du, durch Überaktivität zu kompensieren. Mehr Content. Mehr Arbeit. Mehr Versuche, gesehen zu werden. Aber ohne echte Kontrolle darüber, wie Menschen deine Marke wahrnehmen.
Deshalb spreche ich in diesem Buch so viel über Position, nicht nur über Sichtbarkeit. Denn Position ist das, was Menschen dazu bringt, sich an dich zu erinnern, dir zu vertrauen und deinen Namen mit einer bestimmten Art von Wert zu verbinden. Das ist der Unterschied zwischen einem Business, das ständig Kundinnen und Kunden hinterherläuft, und einem Business, das Schritt für Schritt Einfluss aufbaut. Im Marketing wird oft über Reichweite, Engagement und Aufmerksamkeit gesprochen. Doch viel wichtiger ist, was im Kopf der Menschen bleibt, nachdem sie dich gesehen haben. Genau das schafft Markenstärke.
Eine der stärksten Ideen, die ich in diesem Buch vertiefe, ist, dass ein nachhaltiges Business nicht durch ständige Reaktion auf den Markt entsteht, sondern durch die Fähigkeit, eine eigene strategische Identität aufzubauen. Im Schach reagiert der schwache Spieler auf jeden Zug des Gegners. Der starke Spieler führt die Partie nach und nach in eine Position, die für ihn günstig ist. Das ist ein großer Unterschied. Und genau dasselbe geschieht im Business, wenn du aufhörst, wie alle anderen sein zu wollen, und beginnst, deinen eigenen Raum, deinen eigenen Rhythmus und deine eigene Wahrnehmung aufzubauen.
Für mich ist Queen With Every Move nicht nur ein Buch über Business. Es ist ein Buch darüber, wie eine Frau beginnt, langfristiger zu denken, Entscheidungen mit größerer Klarheit zu treffen und ein Business aufzubauen, das Struktur, Richtung und Präsenz hat. Denn die stärksten Züge beginnen nie im Chaos. Sie beginnen mit einer Vision.
Im Schach gibt es etwas sehr Wichtiges: Nicht jede Figur muss sich sofort bewegen, um Kraft zu haben. Manchmal ist die stärkste Figur diejenige, die am richtigen Ort steht und den Raum um sich herum kontrolliert. Im Business ist das Positionierung. Du musst nicht überall sein, nicht mit allen sprechen und nicht versuchen, jeden Kanal zu bespielen. Du musst wissen, welchen Raum du im Kopf der Menschen einnehmen willst. Wenn eine Frau eine klare Position aufbaut, kämpft sie nicht mehr nur um Aufmerksamkeit. Sie beginnt, Wahrnehmung, Vertrauen und Richtung zu schaffen.
Ein weiteres starkes Schachprinzip ist die Entwicklung der Figuren. Am Anfang der Partie bewegst du nicht nur eine Figur immer wieder, sondern entwickelst deine gesamte Position. Im Business bedeutet das: Du kannst dich nicht nur auf ein einziges Element verlassen — nur Instagram, nur Werbung, nur ein Produkt oder nur persönliche Ausstrahlung. Alles muss beginnen, zusammenzuarbeiten: Botschaft, Angebot, Content, Website, Vertrauen, Kundenerlebnis und Personal Brand. Wenn diese Elemente verstreut sind, wirkt das Business zwar aktiv, aber nicht stark. Wenn sie gut angeordnet sind, unterstützt jede Handlung den nächsten Schritt.
Im Schach denkt der starke Spieler nicht nur an den aktuellen Zug, sondern an die Position, die dieser Zug nach drei, fünf oder zehn weiteren Zügen schaffen wird. Genau darin liegt der Unterschied zwischen Taktik und Strategie. Taktik löst ein unmittelbares Problem, aber Strategie baut Richtung auf. Im Business sehen viele Entscheidungen im Moment sinnvoll aus — ein neues Angebot, eine neue Kampagne, neuer Content, eine neue Idee. Doch die eigentliche Frage ist, ob sie auch für die Zukunft eine stärkere Position schaffen. Wahre Business-Strategie beginnt dort, wo jede Entscheidung nicht nur den Tag füllt, sondern die nächste Ebene vorbereitet.
Ich glaube, dass ein starkes Business nicht allein durch Motivation entsteht, sondern durch ein klares System von Entscheidungen. Die kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen wie wir über unseren Wert sprechen, wie wir unseren Fokus organisieren, wie wir Vertrauen aufbauen und wie wir unsere Energie schützen formen Schritt für Schritt unsere Position im Markt. Im Schach wird eine Partie nicht durch einen einzigen beeindruckenden Zug gewonnen, sondern durch Konsequenz, Geduld und das Verständnis für das gesamte Spiel. Dasselbe gilt im Business: Echtes Wachstum entsteht, wenn unsere Handlungen keine Reaktion auf Chaos sind, sondern Teil einer größeren Strategie.
Mit diesem Buch möchte ich dir helfen, dein Business tiefer zu betrachten — nicht nur als Aufgaben, Content und Verkäufe, sondern als ein System von Zügen, das Wert, Vertrauen und Position schafft. Es geht darum zu erkennen, wo du Energie verlierst, wo dein verborgener Vorteil liegt, welche Entscheidungen dich näher zu einer stärkeren Präsenz bringen und welche dich nur beschäftigt halten. Denn ein Business braucht nicht immer mehr Bewegung. Manchmal braucht es eine klarere Richtung, eine mutigere Entscheidung und einen Zug, der das ganze Spiel verändert.
Ein weiterer Gedanke, der für mich im Business zentral ist, ist der Unterschied zwischen Aktivität und Hebelwirkung. Viele Unternehmerinnen arbeiten viel, veröffentlichen viel, erklären viel und versuchen, an vielen Stellen gleichzeitig präsent zu sein. Doch nicht jede Aktivität erzeugt einen strategischen Hebel. Ein starker Hebel entsteht dort, wo eine Entscheidung mehrere Ebenen gleichzeitig stärkt: die Wahrnehmung der Marke, das Vertrauen der Kundinnen und Kunden, die Klarheit des Angebots und die langfristige Position im Markt. Genau dort beginnt ein Business, nicht nur beschäftigt zu wirken, sondern tatsächlich stärker zu werden.
Auch die Value Proposition spielt dabei eine entscheidende Rolle. Wenn nicht klar ist, welchen konkreten Wert ein Business schafft, beginnt die Kommunikation oft zu viel zu erklären. Dann versucht man, durch mehr Content, mehr Details oder mehr Sichtbarkeit auszugleichen, was in der Grundbotschaft noch nicht präzise genug ist. Doch ein starkes Angebot braucht nicht mehr Lärm, sondern mehr Klarheit. Menschen müssen verstehen, welches Problem gelöst wird, warum diese Lösung relevant ist und weshalb gerade dieser Ansatz Vertrauen verdient. Erst dann wird aus Interesse eine ernsthafte Entscheidung.
Für mich ist ein Business-Modell dann stark, wenn es nicht nur kurzfristige Aufmerksamkeit erzeugt, sondern wiederholbare Wertschöpfung ermöglicht. Das bedeutet: Die Marke, das Angebot, der Content, die Kundenerfahrung und die Prozesse dürfen nicht getrennt voneinander funktionieren. Sie müssen sich gegenseitig unterstützen. Wenn die Kommunikation etwas verspricht, muss das Angebot es tragen können. Wenn das Angebot stark ist, muss die Positionierung es sichtbar machen. Wenn die Positionierung klar ist, muss das Kundenerlebnis diese Klarheit bestätigen. Genau diese Verbindung macht ein Business stabiler und weniger abhängig von Zufall.
In diesem Sinn ist Business Chess™ für mich auch eine Methode, um Entscheidungen nicht isoliert zu betrachten. Ein einzelner Zug kann gut aussehen, aber strategisch schwach sein, wenn er die Gesamtposition nicht verbessert. Genauso kann eine neue Idee, ein neues Produkt oder eine neue Kampagne spannend wirken und trotzdem die Marke verwässern, wenn sie nicht zur langfristigen Richtung passt. Die wichtigste Frage ist deshalb nicht nur: „Kann ich das machen?“ Die stärkere Frage ist: „Welche Position entsteht dadurch?“ Denn nachhaltiges Wachstum beginnt dort, wo Entscheidungen nicht nur Bewegung erzeugen, sondern eine klare, wiedererkennbare und stärkere Marktposition aufbauen.
Sichtbarkeit ist nicht dasselbe wie Autorität
Sichtbarkeit allein macht noch keine Autorität. Viele Frauen sind online präsent, posten regelmäßig, zeigen ihre Arbeit und versuchen, im Gespräch zu bleiben. Aber Präsenz ohne klare Position kann schnell verschwimmen. Menschen sehen dich vielleicht, aber sie verstehen nicht automatisch, wofür du stehst, welchen Wert du schaffst und warum deine Perspektive relevant ist.
Autorität entsteht nicht nur durch Reichweite. Sie entsteht durch Wiedererkennbarkeit, Vertrauen und eine klare Verbindung zwischen deinem Namen und einem bestimmten Wert. Wenn Menschen immer wieder spüren, dass deine Gedanken, deine Angebote und deine Entscheidungen aus derselben strategischen Richtung kommen, beginnt sich eine stärkere Wahrnehmung aufzubauen. Dann bist du nicht mehr nur eine weitere Stimme im Markt. Du wirst zu einer Orientierung.
Für mich ist das ein zentraler Unterschied im modernen Business. Sichtbarkeit fragt: „Wie oft werde ich gesehen?“ Autorität fragt: „Womit werde ich verbunden?“ Eine Frau, die nur sichtbar sein will, gerät leicht in den Druck, ständig mehr zu tun. Eine Frau, die Autorität aufbaut, entscheidet bewusster, welche Räume sie betritt, welche Botschaften sie wiederholt und welche Position sie langfristig halten will.
Der Preis unklarer Positionierung
Unklare Positionierung hat einen hohen Preis, auch wenn man ihn am Anfang nicht sofort sieht. Sie führt dazu, dass ein Business ständig mehr erklären, mehr beweisen und mehr Energie in Überzeugung investieren muss. Wenn Menschen nicht klar verstehen, wofür du stehst, beginnen sie zu vergleichen. Dann wirst du leichter über Preis, Verfügbarkeit oder Lautstärke bewertet, statt über deinen eigentlichen Wert.
Ein Business ohne klare Position wirkt oft aktiver, als es wirklich strategisch ist. Es veröffentlicht mehr Content, probiert mehr Formate, passt sich mehr Trends an und versucht, möglichst viele Menschen anzusprechen. Aber je breiter die Botschaft wird, desto schwächer kann die Wahrnehmung werden. Wer für alle relevant sein möchte, wird oft für niemanden wirklich unverwechselbar.
Positionierung ist deshalb nicht nur ein Marketingthema. Sie ist eine Form von Schutz. Sie schützt deine Energie, deine Zeit und deine Marke vor Zerstreuung. Wenn du weißt, welchen Platz du im Markt einnehmen willst, musst du nicht auf jede Bewegung reagieren. Du kannst Entscheidungen daran messen, ob sie deine Position stärken oder verwässern.
Die Königin als Bild für strategische Beweglichkeit
Die Königin ist im Schach nicht stark, weil sie sich chaotisch bewegt. Sie ist stark, weil sie viele Richtungen kontrollieren kann und trotzdem eine klare Funktion im Spiel hat. Diese Metapher ist für mich im Business sehr wichtig. Strategische Beweglichkeit bedeutet nicht, überall gleichzeitig zu sein. Sie bedeutet, verschiedene Möglichkeiten zu erkennen, ohne die eigene Mitte zu verlieren.
Viele Frauen im Business spüren den Druck, in allen Kanälen präsent zu sein, jede Gelegenheit zu nutzen und immer wieder neue Dinge zu beginnen. Doch Beweglichkeit ohne Position wird schnell zu Zerstreuung. Die wahre Stärke liegt nicht darin, möglichst viele Bewegungen zu machen, sondern darin, die richtigen Bewegungen aus einer starken Position heraus zu wählen.
Die Königin bewegt sich frei, aber nicht zufällig. Genau darin liegt die Business-Lektion. Eine Frau kann vielseitig sein, kreativ sein, mehrere Rollen tragen und verschiedene Räume betreten, ohne ihre strategische Klarheit zu verlieren. Ihre Kraft entsteht nicht aus Überaktivität, sondern aus der Fähigkeit, ihre Energie gezielt einzusetzen und ihre Position bewusst zu erweitern.
Business-Identität vor Marketing-Taktik
Bevor ein Business mehr Marketing braucht, braucht es oft mehr Identität. Viele beginnen mit Posts, Kampagnen, Designs, Werbeanzeigen oder neuen Formaten, bevor wirklich klar ist, welche Botschaft diese Maßnahmen tragen sollen. Dann sieht das Business aktiv aus, aber die Tiefe fehlt. Es gibt Bewegung, aber keine klare Richtung.
Business-Identität bedeutet, zu wissen, wofür du stehst, welche Veränderung du für deine Kundinnen und Kunden ermöglichst und warum dein Ansatz nicht einfach austauschbar ist. Erst wenn diese innere Klarheit vorhanden ist, können Marketingmaßnahmen wirklich stark werden. Dann ist ein Post nicht nur ein Post. Eine Kampagne ist nicht nur eine Kampagne. Jede Kommunikation wird zu einem Ausdruck der Position.
Ohne Identität wird Marketing schnell zur Oberfläche. Man kann viel veröffentlichen, viel gestalten und viel testen, aber trotzdem keine starke Wahrnehmung aufbauen. Mit einer klaren Identität dagegen entsteht Verbindung zwischen Strategie und Ausdruck. Dann wird sichtbar, dass hinter dem Business nicht nur ein Angebot steht, sondern eine klare Haltung, eine klare Logik und ein klarer Wert.
Das lange Spiel
Ein starkes Business entsteht nicht aus kurzfristigen Reaktionen. Es entsteht aus einer langfristigen Linie, die Menschen immer wieder erkennen können. Wenn deine Botschaft, dein Angebot, dein Stil und deine Entscheidungen über Zeit zusammenpassen, entsteht Wiedererkennbarkeit. Und Wiedererkennbarkeit ist eine der Grundlagen von Vertrauen.
Das lange Spiel verlangt Geduld, aber nicht Passivität. Es bedeutet, bewusste Entscheidungen zu treffen, die nicht nur heute Aufmerksamkeit bringen, sondern morgen noch zur Marke passen. Manche Entscheidungen wirken im Moment attraktiv, weil sie schnell Bewegung erzeugen. Aber nicht jede Bewegung baut eine stärkere Position auf. Manche Bewegungen verbrauchen nur Energie.
Im Business Chess™ Denken ist das lange Spiel entscheidend. Ein einzelner Zug kann gut aussehen, aber strategisch schwach sein, wenn er die Gesamtposition nicht verbessert. Genauso kann eine kurzfristige Marketingidee viel Aufmerksamkeit bringen und trotzdem die Marke verwässern. Die stärkere Frage lautet deshalb nicht nur: „Was funktioniert jetzt?“ Sondern: „Welche Position entsteht dadurch in einem Jahr, in drei Jahren, in fünf Jahren?“
Die Gefahr übernommener Strategien
Eine der größten Gefahren im modernen Business ist es, fremde Strategien zu übernehmen, ohne zu prüfen, ob sie zur eigenen Position passen. Was für eine andere Marke funktioniert, kann die eigene Marke schwächen, wenn es nicht mit der eigenen Stimme, dem eigenen Wert und dem eigenen Geschäftsmodell verbunden ist. Strategie bedeutet nicht, die Züge anderer zu kopieren. Strategie bedeutet zu verstehen, welches Spiel du selbst spielst.
Gerade in sozialen Medien sieht man ständig scheinbar erfolgreiche Formeln. Bestimmte Hooks, bestimmte Formate, bestimmte Verkaufsmechanismen, bestimmte Arten von Präsenz. Natürlich kann man daraus lernen. Aber wenn eine Frau nur übernimmt, ohne zu filtern, beginnt sie nach außen vielleicht professioneller zu wirken, verliert aber nach innen ihre eigene Linie. Dann wird die Marke nicht klarer, sondern austauschbarer.
Eine starke Strategie entsteht nicht durch Nachahmung, sondern durch bewusste Übersetzung. Du kannst beobachten, was funktioniert, aber du musst entscheiden, was zu deinem Markt, deiner Persönlichkeit, deinem Angebot und deiner langfristigen Position passt. Nicht jeder erfolgreiche Zug gehört auf deine Dährung. Nicht jede Methode stärkt deine Marke. Manchmal ist der stärkste Schritt, etwas nicht zu übernehmen.
Energie als strategische Ressource
Energie ist im Business keine private Nebensache. Sie ist eine strategische Ressource. Wenn eine Frau ihre Energie ständig in Vergleich, Überaktivität, kurzfristige Reaktionen und den Druck ständiger Sichtbarkeit verliert, wird es schwer, klare Entscheidungen zu treffen. Ein Business braucht nicht nur Zeit, Ideen und Kundinnen. Es braucht auch innere Stabilität.
Viele sprechen über Produktivität, aber zu wenig über die Qualität der Energie, aus der Entscheidungen entstehen. Eine erschöpfte Unternehmerin trifft andere Entscheidungen als eine Frau, die ihre Kapazität kennt und schützt. Sie sagt schneller Ja, obwohl es nicht passt. Sie reagiert schneller aus Druck. Sie verwechselt Bewegung mit Fortschritt und Beschäftigung mit Wachstum.
Deshalb gehört Energiemanagement für mich zur Business-Strategie. Es geht nicht darum, weniger ambitioniert zu sein. Es geht darum, die eigene Kraft so einzusetzen, dass sie Wirkung erzeugt. Eine Frau, die ihre Energie schützt, schützt auch die Qualität ihrer Arbeit, die Klarheit ihrer Kommunikation und die Stabilität ihrer Position. Das ist keine Schwäche. Das ist Führung.
Wahrnehmung als Marktrealität
Im Markt zählt nicht nur, was du kannst. Es zählt auch, wie dein Wert wahrgenommen wird. Das kann hart klingen, aber es ist eine wichtige Wahrheit im Business. Kompetenz allein reicht nicht immer aus, wenn sie nicht übersetzbar ist. Wenn Menschen nicht verstehen, welchen Wert du schaffst, bleibt selbst starke Arbeit oft unsichtbar oder wird falsch eingeordnet.
Wahrnehmung bedeutet nicht, eine künstliche Fassade aufzubauen. Es bedeutet, den inneren Wert so klar nach außen zu bringen, dass andere ihn erkennen können. Das betrifft Sprache, Angebot, Design, Inhalte, Präsenz, Verhalten und die Art, wie du Entscheidungen kommunizierst. Alles sendet Signale. Und diese Signale formen das Bild, das der Markt von dir bekommt.
Positionierung ist deshalb die Brücke zwischen Kompetenz und Wahrnehmung. Sie hilft dabei, das, was du wirklich kannst, in eine klare Marktposition zu verwandeln. Wenn diese Brücke fehlt, musst du ständig mehr erklären. Wenn sie stark ist, beginnen Menschen schneller zu verstehen, warum du relevant bist. Und genau dort entsteht nicht nur Sichtbarkeit, sondern echte geschäftliche Stärke.
